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Das sagen wir zu:

Familie

Wir wollen:

  • ... dass Frauen eine echte Wahl haben. Sie müssen sich frei zwischen Familie und Beruf, oder auch für beides entscheiden können. Sie dürfen nicht zum Kinderkriegen gedrängt werden, aber eine freiwillige Entscheidung dazu darf keinesfalls eine Schlechterstellung in der Gesellschaft bedeuten.

Wir fordern:

  • Kindergartenplätze und Nachmittagsbetreuung müssen weiter ausgebaut werden. Auch für Volkschulkinder muss es eine kostenlose Nachmittagsbetreuung geben, damit ihre Mütter nicht unfreiwillig in die Teilzeitarbeit gedrängt werden.
  • Der Unterhaltsvorschuss muss endlich umgesetzt werden. Die Regierung muss garantieren, dass Alleinerzieherinnen auch dann nicht von Armut betroffen sind, wenn ihr ehemaliger Partner sich weigert, Unterhalt zu bezahlen.
  • Väter müssen einen Rechtsanspruch auf ein „Papamonat“ haben. Auch Männer sollen die Möglichkeit haben, sich um ihre Kinder zu kümmern. Mit einem „Papamonat“ können sie außerdem die Mütter nach der Geburt entlasten.
  • Kindererziehungszeiten müssen ordentlich für die Pension angerechnet werden. Frauen, die sich jahrelang um die Kindererziehung gekümmert haben, dürfen nicht von Altersarmut betroffen sein.
  • Die Mindestsicherung muss in ganz Österreich erhalten bleiben. Von einer Kürzung der Mindestsicherung sind tausende Alleinerziehende und ihre Kinder betroffen. Vor allem eine Kürzung für das dritte Kind wäre für solche Familien fatal.
  • Frauen müssen beim Wiedereinstieg in den Beruf nach der Karenz unterstützt werden. Ein eigenes Einkommen ist die beste Garantie für ein selbstbestimmtes Leben und soziale Absicherung. Das muss Frauen auch dann ermöglicht werden, wenn sie sich lange Zeit hauptsächlich um ihre Familie gekümmert haben.​

Die unbezahlte Arbeit die Frauen im Haushalt und in der Familie leisten ist ein großer gesellschaftlicher Beitrag und muss als solcher anerkannt werden. Unser Ziel auf lange Zeit ist es aber auch, diese Arbeit gerecht zwischen Männern und Frauen zu verteilen. Während Frauen finanziell abgesichert sein müssen, wenn sie sich um ihre Kinder kümmern, sollen auch mehr Männer in Karenz gehen oder das Papamonat in Anspruch nehmen.​


Das haben wir erreicht:

Flächendeckende gratis Kindergärten in Wien

Dafür haben sich die Grünen Wien stark gemacht. Wien ist das einzige Bundesland wo der Großteil der Kindergartenplätze mit der Vollzeitarbeit beider Eltern vereinbar ist.

Erhalt der Mindestsicherung in Wien

Die neue Vizebürgermeisterin Birgit Hebein hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Wiener Stadtregierung sich dazu entschlossen hat, die Mindestsicherung erhalten zu wollen. Eine Kürzung würde tausende Alleinerziehende und Kinder betreffen.